Im Zweiten Weltkrieg betätigt sich die junge Claire Randall als Krankenschwester. Nach fünf Kriegsjahren lebt sie wieder mit ihren Ehemann, Frank, in Schottland. Zu Kriegszeiten waren die beiden fünf Jahre lang getrennt, nun müssen sie wieder zueinander finden. Frank beschäftigt sich mit seiner Familiengeschichte, so auch mit seinem Vorfahren Jonathan „Black Jack“ Randall. Als Claire in einem Steinkreis, der für magische Druidenrituale vorgesehen war, einen der Steine berührt, wacht sie plötzlich auf dem Boden liegend auf. Um sie herum kämpfen schottische Rebellen gegen britische Krieger. Einer der Schotten – der Vorfahr von Frank – greift sie an. Sie wird von britischen Kriegern gerettet und trifft auf Jamie Fraser, dessen ausgerenkten Arm sie wieder richtet und ihm eine Gewehrkugel entfernt. Die schottischen Rebellen werden in die Flucht geschlagen und Claire wird auf die Burg Leoch gebracht
Die Welt von „Outlander“ wird mit dem neuen Prequel „Blood of My Blood“ um eine spannende Facette erweitert. In dieser ersten Staffel folgen wir den Liebesgeschichten der Eltern von Jamie Fraser und Claire Beauchamp, während sie sich in unterschiedlichen Epochen begegnen. Die Erzählung spielt sowohl im malerischen Schottland des 18. Jahrhunderts als auch im London nach dem Ersten Weltkrieg und bringt uns so zwei bewegende Geschichten näher.
Die Hauptcharaktere sind ebenso vielschichtig wie ihre Geschichten selbst. Harriet Slater brilliert als Ellen MacKenzie, Jamies Mutter, während Jamie Roy in die Rolle von Brian Fraser schlüpft. Parallel dazu erleben wir Hermione Corfield als Julia Moriston und Jeremy Irvine als Henry Beauchamp, Claires Eltern, deren Wege sich auf mysteriöse Weise kreuzen. Diese Kombination aus Romantik, Drama und Fantasy zieht die Zuschauer sofort in ihren Bann.
Was macht „Blood of My Blood“ so besonders? Es ist nicht nur ein weiteres Liebesdrama; es verbindet historische Elemente mit fantastischen Aspekten der Zeitreise. Diese einzigartige Mischung sorgt dafür, dass jeder Episode ein gewisses Maß an Spannung innewohnt. Insbesondere Fans von historischen Dramen wie „Vikings“ oder „The Tudors“ werden hier auf ihre Kosten kommen. Auch wenn die Geschehnisse im 18. Jahrhundert verankert sind, gibt es immer wieder Anknüpfungspunkte zur modernen Zeit, was der Geschichte eine zusätzliche Tiefe verleiht.