Nach seiner Freilassung arbeitet Jamie als Stallbursche auf Gut Helwater bei der Familie von Lord Dunsany. Dunsanys Tochter Geneva soll mit dem alten Lord Ellesmere verheiratet werden. Um ihre Jungfräulichkeit nicht an ihn zu verlieren, erpresst Geneva Jamie, zu ihr ins Bett zu kommen. Diese Nacht hat Folgen. Geneva gebiert neun Monate später einen Sohn, wobei sie an den Folgen der schweren Geburt stirbt. Lord Ellesmere ist außer sich, da er erkennt, dass das Kind nicht von ihm sein kann. Als er droht, das Kind umzubringen, wird er von Jamie erschossen. In der Zwischenzeit gestaltet sich die Suche nach Jamie für Claire, Brianna und Roger sehr schwierig. Immer wieder finden sie Angaben, die sich nicht mit anderen decken. Und so beschließt Claire eines Tages, die Suche auf sich beruhen zu lassen und nach Boston zurückzukehren.
Die Welt von „Outlander“ wird mit dem neuen Prequel „Blood of My Blood“ um eine spannende Facette erweitert. In dieser ersten Staffel folgen wir den Liebesgeschichten der Eltern von Jamie Fraser und Claire Beauchamp, während sie sich in unterschiedlichen Epochen begegnen. Die Erzählung spielt sowohl im malerischen Schottland des 18. Jahrhunderts als auch im London nach dem Ersten Weltkrieg und bringt uns so zwei bewegende Geschichten näher.
Die Hauptcharaktere sind ebenso vielschichtig wie ihre Geschichten selbst. Harriet Slater brilliert als Ellen MacKenzie, Jamies Mutter, während Jamie Roy in die Rolle von Brian Fraser schlüpft. Parallel dazu erleben wir Hermione Corfield als Julia Moriston und Jeremy Irvine als Henry Beauchamp, Claires Eltern, deren Wege sich auf mysteriöse Weise kreuzen. Diese Kombination aus Romantik, Drama und Fantasy zieht die Zuschauer sofort in ihren Bann.
Was macht „Blood of My Blood“ so besonders? Es ist nicht nur ein weiteres Liebesdrama; es verbindet historische Elemente mit fantastischen Aspekten der Zeitreise. Diese einzigartige Mischung sorgt dafür, dass jeder Episode ein gewisses Maß an Spannung innewohnt. Insbesondere Fans von historischen Dramen wie „Vikings“ oder „The Tudors“ werden hier auf ihre Kosten kommen. Auch wenn die Geschehnisse im 18. Jahrhundert verankert sind, gibt es immer wieder Anknüpfungspunkte zur modernen Zeit, was der Geschichte eine zusätzliche Tiefe verleiht.