Pollyanna kann inzwischen schon wieder ganz gut laufen, auch wenn sie dabei noch immer einen Stock zur Hilfe nehmen muß. Tante Polly und Dr. Chilton holen sie aus dem Krankenhaus ab und fahren mit ihr mit dem Zug nach Hause nach Beldingsville, wo die Bewohner der Stadt sie mit einer großen Willkommensfeier begrüßen. In den nächsten Wochen bringt Tante Polly Pollyanna jede Woche fünf Stunden mit dem Zug nach Boston, wo sie im Krankenhaus ihre Therapie bekommt. Tante Polly arbeitet zusätzlich seit ihrer Versöhnung mit Dr. Chilton in dessen Praxis als Sprechstundenhilfe. Und es gibt viel zu tun, denn seit Dr. Chilton für Pollyannas Heilung gesorgt hat, die von einem bekannten Arzt aus New York bereits aufgegeben wurde, ist seine Praxis jeden Tag überfüllt.
Eines Tages kommt überraschend Della zu Besuch, Pollyannas Krankenschwester aus dem Krankenhaus in Boston. Sie bittet Mrs. Harrington, Pollyanna gewissermaßen auszuleihen und sie eine Weile bei ihrer depressiven Schwester in Boston wohnen zu lassen, von wo aus sie täglich zu ihrer Bewegungstherapie uns Krankenhaus gehen könnte. Della sieht das als Chance für beide, Pollyanna könnte so schneller wieder richtig laufen und müßte weniger reisen, und ihre Schwester würde durch Pollyannas gute Laune auf andere Gedanken kommen. Mrs. Harrington ist von der Idee, Pollyanna herzugeben aber nicht begeistert und will die Bitte ablehnen. Da bricht sie im Treppenhaus ihres Hauses vor Erschöpfung zusammen...