Joyce weigert sich, an Wills Tod zu glauben. Die Jungs unterziehen Elf einer Verwandlung, und Nancy und Jonathan schließen ein überraschendes Bündnis.
In sechs Tagen ist es so weit: „Stranger Things: Tales From ’85“ startet am 17. September 2026 mit Staffel 2 auf Netflix. Wenn du die animierte Erweiterung des „Stranger Things“-Universums bisher nur halb auf dem Schirm hattest oder nach Staffel 1 kurz ausgestiegen bist, ist diese Woche der ideale Zeitpunkt, wieder reinzukommen. Denn „Tales From ’85“ ist nicht einfach nur ein netter Cartoon-Ableger, sondern ein ziemlich cleverer Weg, Hawkins von einer anderen Seite zu erleben: schneller, verspielter, manchmal richtig spooky – und trotzdem mit genau diesem vertrauten Gefühl von Freundschaft, Monsteralarm und 80er-Jahre-Abenteuer.
Zur Erinnerung, ohne dich mit einer kompletten Geschichtsstunde zu erschlagen: In Staffel 1 gab es ein Wiedersehen mit den jungen Heldinnen und Helden aus Hawkins – Mike Wheeler, Will Byers, Eleven, Dustin Henderson, Lucas Sinclair, Max Mayfield und natürlich Sheriff Jim Hopper. Der Clou der animierten Serie ist aber, dass sie sich nicht nur auf bekannte Gesichter verlässt. Mit Nikki Baxter kam eine neue Figur dazu, eine junge Tüftlerin mit kurzen pinkfarbenen Haaren, die sich plötzlich mitten in den ganzen Upside-Down-Wahnsinn wiederfindet. Sie ist neugierig, technisch begabt, ein bisschen chaotisch und bringt genau die Art frische Energie mit, die ein Spin-off braucht, damit es nicht nur wie ein Bonuslevel wirkt.
Was man aus Staffel 1 vor allem im Kopf behalten sollte: Hawkins ist auch in animierter Form kein sicherer Ort. Die Kids stolpern erneut in Monster, Mysterien und sehr schräge Bedrohungen aus dem Upside Down – inklusive eines lebendigen Kürbiskopfs, der wunderbar zeigt, welchen Ton „Tales From ’85“ anschlägt. Die Serie ist Science-Fiction, Horror, Drama, Mystery und Zeichentrick in einem, aber sie nimmt sich nicht permanent todernst. Genau darin liegt der Reiz: Sie kann gruselige Ideen mit einem Augenzwinkern servieren, ohne die emotionale Verbindung zu den Figuren zu verlieren.