König Heinrich VIII., der junge und ambitionierte englische Monarch, bereitet sich auf einen Krieg mit Frankreich vor. Er wird jedoch gerade noch rechtzeitig von seinen Beratern, Kardinal Wolsey und Sir Thomas More, umgestimmt und zur Unterzeichung eines universalen, europäischen Friedensvertrages überredet. Der häuslich-höfische Frieden ist jedoch gestört, als eine seiner Mätressen namens Elizabeth Blount, schwanger ist. Sie ist die Kammerzofe der Königin, Katharina von Aragon, die dem König bislang keinen männlichen Thronfolger schenken konnte.
Die Welt von „Outlander“ wird mit dem neuen Prequel „Blood of My Blood“ um eine spannende Facette erweitert. In dieser ersten Staffel folgen wir den Liebesgeschichten der Eltern von Jamie Fraser und Claire Beauchamp, während sie sich in unterschiedlichen Epochen begegnen. Die Erzählung spielt sowohl im malerischen Schottland des 18. Jahrhunderts als auch im London nach dem Ersten Weltkrieg und bringt uns so zwei bewegende Geschichten näher.
Die Hauptcharaktere sind ebenso vielschichtig wie ihre Geschichten selbst. Harriet Slater brilliert als Ellen MacKenzie, Jamies Mutter, während Jamie Roy in die Rolle von Brian Fraser schlüpft. Parallel dazu erleben wir Hermione Corfield als Julia Moriston und Jeremy Irvine als Henry Beauchamp, Claires Eltern, deren Wege sich auf mysteriöse Weise kreuzen. Diese Kombination aus Romantik, Drama und Fantasy zieht die Zuschauer sofort in ihren Bann.
Was macht „Blood of My Blood“ so besonders? Es ist nicht nur ein weiteres Liebesdrama; es verbindet historische Elemente mit fantastischen Aspekten der Zeitreise. Diese einzigartige Mischung sorgt dafür, dass jeder Episode ein gewisses Maß an Spannung innewohnt. Insbesondere Fans von historischen Dramen wie „Vikings“ oder „The Tudors“ werden hier auf ihre Kosten kommen. Auch wenn die Geschehnisse im 18. Jahrhundert verankert sind, gibt es immer wieder Anknüpfungspunkte zur modernen Zeit, was der Geschichte eine zusätzliche Tiefe verleiht.