Boston 1968: Es ist Weihnachtszeit, als Roger plötzlich unangekündigt bei Claire und Brianna vor der Tür steht. Allerdings kommt er zu einem schlechten Zeitpunkt. Brianna hat Claire gerade eröffnet, ihr Studium hinschmeißen zu wollen, weil sie zu sehr mit dem Gedanken um ihre Herkunft beschäftigt ist. Roger bringt zunächst weitere Unruhe hinein, da er Informationen hat, dass Jamie als Drucker unter dem Namen Alexander Malcolm im Jahre 1765 in Edinburgh lebte. Claire ist zunächst erbost, da mit dieser Information alte Wunden wieder aufgerissen werden. Doch der Wunsch, zu Jamie zurückzukehren, wächst stetig. Als Brianna ihr mitteilt, dass es für sie nichts Schöneres gäbe, als ihre Eltern wieder vereint zu wissen, steht für sie der Entschluss fest: Sie kehrt zurück zu Jamie.
Die Welt von „Outlander“ wird mit dem neuen Prequel „Blood of My Blood“ um eine spannende Facette erweitert. In dieser ersten Staffel folgen wir den Liebesgeschichten der Eltern von Jamie Fraser und Claire Beauchamp, während sie sich in unterschiedlichen Epochen begegnen. Die Erzählung spielt sowohl im malerischen Schottland des 18. Jahrhunderts als auch im London nach dem Ersten Weltkrieg und bringt uns so zwei bewegende Geschichten näher.
Die Hauptcharaktere sind ebenso vielschichtig wie ihre Geschichten selbst. Harriet Slater brilliert als Ellen MacKenzie, Jamies Mutter, während Jamie Roy in die Rolle von Brian Fraser schlüpft. Parallel dazu erleben wir Hermione Corfield als Julia Moriston und Jeremy Irvine als Henry Beauchamp, Claires Eltern, deren Wege sich auf mysteriöse Weise kreuzen. Diese Kombination aus Romantik, Drama und Fantasy zieht die Zuschauer sofort in ihren Bann.
Was macht „Blood of My Blood“ so besonders? Es ist nicht nur ein weiteres Liebesdrama; es verbindet historische Elemente mit fantastischen Aspekten der Zeitreise. Diese einzigartige Mischung sorgt dafür, dass jeder Episode ein gewisses Maß an Spannung innewohnt. Insbesondere Fans von historischen Dramen wie „Vikings“ oder „The Tudors“ werden hier auf ihre Kosten kommen. Auch wenn die Geschehnisse im 18. Jahrhundert verankert sind, gibt es immer wieder Anknüpfungspunkte zur modernen Zeit, was der Geschichte eine zusätzliche Tiefe verleiht.